Jeanne Egloff
Titel der Liz-Arbeit: Surimono – Meisterwerke der japanischen Stillleben. Eine Untersuchung anhand der Serie umazukushi („Eine Sammlung von Pferden“), 1822, von Katsushika Hokusai (1760-1849)
Obwohl der aus dem Westen stammende Begriff „Stillleben“ in Japan erst seit der Meiji-Zeit als „seibutsu“ (静物) existiert, war die Idee der Darstellung von einfachen Gegenständen auf leerem Grund bereits im 14. Jahrhundert von Künstlern aufgegriffen worden.
Stilllebenmalerei übte daher nicht nur in Europa, sondern auch in Asien schon seit frühester Zeit grosse Faszination auf Künstler aus und kann daher als kulturübergreifendes, globales Phänomen betrachtet werden.
Die Serie Umazukushi beinhaltet 30 Blätter und zeigt vorwiegend Darstellungen von Stillleben. Sie gehört somit zu den umfangreichsten Surimono-Serien der Edo-Zeit (1603-1868) und gilt als Meisterwerke des japanischen Stilllebens. Ziel meiner Untersuchung war es sowohl die Serie als Ganzes, als auch die Ereignisse um das Jahr 1822 aus der Perspektive des Künstlers umfassend verstehen und deuten zu können.
Dissertations-Projekt (provisorischer Titel): The Japanese relation with foreign art during the late Edo-Period: How were foreign artefacts displayed in the art of Japanese woodblock print?




