EAST ASIAN EVENTS IN SWITZERLAND

Biwa – 1000 Jahre klingendes Erbe japanischer Lauten

Eine Konzertreihe im Oktober 2009 mit Silvain Guignard, 27.-30. Oktober 2009

Die Laute wurde im 7./8.Jh. über die die Seidenstrasse nach Japan eingeführt, wo sie – der chinesischen Bezeichnung p’i p’a entsprechend – biwa genannt wurde. Zunächst wurde sie nur im Hoforchester gagaku verwendet und hiess daher gakubiwa. Im 9.Jh. aber brachte ein japanischer Botschafter von seiner Chinareise nicht nur zwei kostbare Lauten, sondern auch drei instrumentale Solostücke zurück, die ursprünglich über die Seidenstrasse aus Persien nach China gelangt waren. Die Aufführungspraxis dieser Miniaturen – als „Drei Geheimstücke“ bezeichnet – ging über die Jahrhunderte zwar verloren, aber Abschriften erlauben auch heute noch eine klangliche Realisierung. Diese Musik muss aus einer globalen Perspektive von Musikgeschichte als unglaublicher Schatz mittelalterlicher Kunst verstanden werden.



Aufführung der Ryujin Gruppe aus Okinawa


Zurzeit befindet sich die Eisai Gruppe Ryujin (http://www.ryujin-web.com/) auf einer Europatournee und wird in Zürich nur einmal auftreten. Zur Aufführung gelangen Lieder und Tänze aus Okinawa, die von der Trommel taiko und dem auf der Insel populären Instrument sanshin begleitet werden. Alle Teilnehmer der Gruppe haben den schwarzen Gürtel— in der traditionellen Kampfsportart karate, die auf dieser Insel entstanden ist.
Okinawa ist die im Ausland am wenigsten bekannte und grösste Insel am südlichsten Zipfel des japanischen Archipels. Die Geschichte der Insel ist sehr bewegt und ihre Kultur verschieden von dem übrigen Japan. Ein Ziel der Tournee der Okinawa Ryujin-Gruppe ist es internationale Beziehungen vertiefen und einen Beitrag zur Erhaltung der einheimischen, einmaligen Kultur zu leisten.
Es werden auch Produkte aus Okinawa gezeigt, zu denen kulinarische Spezialitäten und besondere Getränke gehören.

Datum: Samstag, 24. Oktober 2009
Ort: Aula (G201) der Universität Zürich Rämistrasse 71 8006 Zürich
Aufführung: 18 h – 20 h